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Logbuch der SY Shalimardue



September 2018
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Übers Aupa Tal und Venzone nach Aquileia

Schon seit langer Zeit wollten wir bei der Heimfahrt über das Aupa Tal nach Villach fahren. Heute ist der Weg vom Norden in den Süden und alles passt. Das Wetter, die Zeit und unsere Vorfreude auf die Bergfahrt. Von Pontebba führt eine schmale Straße durch diese wunderschöne Bergwelt, im Grenzbereich der Karnischen und Julischen Alpen.

Nicht nur viele Radfahrer sondern auch einige Motorradfahrer kommen uns entgegen. Zweitere eigentlich immer auf unserer Fahrspur.

Wir sind uns einig, dass wir im nächsten Jahr hier eine Wandertour in das Tal machen werden, deren Abschuss die Bergspitzen bilden. Natürlich nicht auf die Spitzen rauf sondern nur das Tal entlang. Ich freu mich jetzt schon drauf.

Der Weg rauf ist eigentlich der schönere, denn bei der Runterfahrt gibt es nicht allzu viel zu sehen. Wenn wir schon mal auf der Bundesstraße sind, können wir an Venzone nicht vorbei fahren. Der wunderschöne mittelalterliche Ort wurde im Jahr 1976 von einer Reihe von Erdbeben schwerstens beschädigt. Wir spazieren durch das Stadttor „Porta San Genesio“, welches als einziges all die Jahre und Erdbeben unversehrt überstanden hat. Von der Kirche des Hlg. Giovanni Battista aus dem 14. Jhdt. ist heute nur doch die Fassade zu sehen.

Nicht nur der Dom des Heiligen Apostels Andreas wurde nach dem Erdbeben aus den Trümmern wieder aufgebaut, auch die Häuser der Altstadt. Die kahlen Mauerstücke innen und außen zeigen die Verluste. In der Capella di San Michele sind historische Mumien zu sehen.

Nach einem Spritz Aperol fahren wir weiter in unsere zweite Heimat Aquileia.