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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

….und noch ein wenig hoeher hinauf

Schoen langsam koennen wir bei der Gruppe der Wandervoegel mitmachen. Mit Erika und Klaus gehen wir heute einen Weg, den sonst nur die ganz trittsicheren Geissen nehmen. Aber es zahlt sich aus. Der Ausblick ist atemberaubend, mir bleibt der Atem weg und meine Fuesse zittern, als ich mich vorsichtig auf dieses Plateau 50 Meter ueber Grund wage.

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Ich bin eben doch keine Bergziege, die so leichtfuessig die Arganbaeume erklimmen und ebenso locker wieder von den Aesten springen. Welcher geheime Treibstoff wohl in den Fruechten enthalten ist?? Die Marokkanische Variante von “Flugtagen mit Redbull – Blackgoas?“

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Endlich erreichen wir das Hochplateau und wundern uns, dass es hier drei Ortschaften gibt. Einige wenige Haeuser nur, trotzdem zwei Moscheen. Im wohl einzigen Kindergarten weit und breit wird schon Unterricht erteilt und die Kinder sind “ wie ueberall auf der Welt “ so was von gluecklich, als ich ihnen Schokolade verteile. Die “Tante“ freut sich ueber einige Kugelschreiber.

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Wenn nicht gerade ein Brunnen vor dem Haus steht, bleibt den Dorfbewohnern nur der Gemeinschaftswasserhahn, der “ wie man sieht “ bestens gesichert ist. In einem Land, in dem es wenige Niederschlaege gibt, hat man ein deutlich besseres Gespuer fuer die Nutzung der Ressourcen.

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Der Schaf- und/oder Ziegenhirte gehoert vermutlich wohl zu einer Berufsgruppe, die nicht besonders unter Stress oder Burnout Syndrom leidet. Michi vermutet aber, dass das “Schafistfurtundwegsyndrom“ manchmal vorkommt!

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Der Lebensraum dieser Blumen ist auf festem und steinigen Boden und Michi vermutet mal, dass sie den Namen – langstielige Krokusse haben und ihre Zwiebel einen halben bis einen Meter Meter im Boden versteckt ist.

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Nach vier Stunden “ fast schon wieder am Campingplatz “ begegnet uns noch eine grosse Gruppe von Packeselchen. Die Mutter von vier Kindern und Chefin der Esel freut sich ebenfalls ueber die Suessigkeiten, nur die aelteste Tochter verfaellt in ein wildes Gekreische, weil sie absolut nicht teilen will, sondern alles fuer sich beansprucht.

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