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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Privat

Aquileia “ Cervat Porat “ Rovinj “ Silba – Velirat

Endlich ist es so weit, wir loesen die Leinen und motoren nach Umag. Das Einklarierungsprozedere bei einem (auesserst unfreundlichen) Polizeibeamten und einer (ueberaus freundlichen) Zollbeamtin ist schnell erledigt.

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Vladimir, der freundliche Bojenkassier von Umag kennt uns schon seit vielen, vielen Jahren. Heute verlangt er 190 Kuna. Auf meine Frage, warum um 1/3 mehr als im Mai (damals zahlten wir 130 Kuna), erklaerte er, dass wir ja ein Cat seien und deshalb ab jetzt den hoeheren Preis zahlen muessten. Ein Cat auf der Boje schattet ja bestimmt mehr vom teuren kroatischen Meeresboden ab, als ein einfacher “Einrumpfer“!

Wir sind allerdings keine Geldbeschaffungsmaschine fuer die kroatische Regierung, daher geben wir die Quittung zurueck, erhalten unser Geld retour und motoren schmollend weiter nach Cervat Porat. Die koestliche Muschelplatte hat dann weit weniger gekostet als der teure Bojenplatz.

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Beim Abstecher nach Rovinj kaufen wir Guthaben fuer unser VIP (Vodafone) Internet und am Markt heimisches Obst und Gemuese. Nach dem Mittagessen in einem “Free Internet Restaurant“ entscheiden wir uns fuer die Weiterfahrt in die Verudabucht, nahe Pula.

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Der Wetterbericht verspricht weiterhin allerschoenstes Wetter und so sind wir mehr als verwundert, als uns am fruehen Morgen ein Gewitter weckt.

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Trotzdem sind wir bereits um 6 Uhr frueh dann unterwegs ueber den Kvarner und koennen gleich nach dem Leuchtturm Porer unseren Parasailor setzen, der uns in knapp 8 Stunden bis auf die Insel Silba zieht.

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Ich war noch nie auf Silba und deshalb unternehmen wir von der Bucht Uvala Sv. Ante einen halbstuendigen Spaziergang in den Hauptort Silba. Am Weg dorthin sehen wir eine Streifennatter beim Sonnenbad und einige Spinnen, aber anders als in Australien ist hier die Tierwelt mehr oder weniger ungiftig.

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Beim Liebesturm entnehme ich der Hinweistafel, dass ein verliebter Matrose im 18. Jhdt. seiner Geliebten versprochen hat, wenn er zurueckkommt, baut er einen Turm. Viele Jahre spaeter “ seine Geliebte hat nicht so lange warten wollen, geheiratet und eine Tochter bekommen “ hat er bei seiner Rueckkehr trotzdem den Turm gebaut und gesagt, nun wartet er eben auf die Tochter. Die beiden haben tatsaechlich geheiratet und sollen ein glueckliches Eheleben gefuehrt haben.

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Bevor es zu heiss wird, genehmigen wir uns an der Hafenmole noch ein Karlovacko, um waehrend des Rueckwegs nicht unter der gefaehrlichen Dehydrierung zu leiden.

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Heute ist der Wind nicht auf unserer Seite und deshalb motoren wir nach Velirat und lassen uns beim “DM“ von Ante mit einer Oktopuspeka verwoehnen.

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Nachdem wir uns fuer heuer keine weiter entfernten Ziele vorgenommen haben, gehen wir in der glasklaren Bucht Pantera an die Boje und neben Lesen und Schnorcheln steht nur “Faulsein“ am Haupttagesprogramm.

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Michi ist schon so faul, dass er sich sogar von einer Putzergarnele die Fingernaegel manikueren laesst.

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