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Logbuch der SY Shalimardue

März 2020
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Privat

Verfrühte Heimreise wegen Corona-Virus

Nach der wunderschönen Geburtstagsfeier geht das tägliche Leben mit Spaziergängen und vielen lustigen Erlebnissen weiter.

Ebenso ein tolles Essen im Ristorante „Il Gattopardo“. Das Schloss Donnafugata ist leider schon wegen dem Corona-Virus gesperrt.

Der Weg zum und vom Schloss Donnafugata ist recht schmal. Ich bin froh, dass wir nicht mit unserem Womo dorthin müssen, sondern mit unserem Chauffeur Michl. Anschließend wird wieder Boccia gespielt. Das Wetter wechselt sich ab. Mal Sonne, mal Regen – aber uns ist nie langweilig.

Es gibt in Sizilien ca. 30 verschiedene Rezepte von einem meiner Lieblingsessen – Caponata. Ich suche ich Internet und werde fündig. Nach dem Verkosten bzw. Essen (einschließlich Fleisch vom Griller von Michl) bin ich der Meinung, das ist das beste Rezept. Für meine Freunde, die es nachkochen wollen – https://myworldsalad.com/rezept-sizilianische-caponata-das-original/

Am Dienstag um 05 Uhr früh sagt mir Michi, dass wir nachhause fahren sollten. Die Situation ist in Italien und Sizilien schon sehr eingeschränkt und sollten die Fähren gesperrt werden, sitzen wir auf Sizilien fest. Um 08 Uhr fahren wir dann kurzfristig los.

Auf der Fähre über die Straße von Messina lesen wir im Internet, dass Österreich sämtliche Einreisenden aus Italien zu einer 14 tägigen Heimquarantäne verpflichten.

Die Autobahnraststätten haben von 18 Uhr bis 06 Uhr früh geschlossen. Während des Tages gibt es nur Getränke. Kein warmes Essen. Nur eine Angestellte im riesengroßen Lokal. So bereite ich unsere Zwischenjause vor. Am Abend gibt es einen Tunfischsalat. Wir dürfen die Autobahn ja nicht mehr verlassen, deshalb übernachten wir neben vielen LKWs. Um 04 Uhr früh fahren wir weiter.

Zuerst bis Aquileia. Wir kommen um ca. 14 Uhr an. Unser Schneck wird ausgeräumt, die Lebensmittel kommen in unseren PKW und danach fahren wir weiter nach Villach.

An der Grenze gibt es einen zweispurigen LKW Stau. Wir werden vorgewunken und so warten wir nur eine halbe Stunde. Die Pässe werden fotokopiert, ein Formular muss ausgefüllt werden und morgen müssen wir uns über unseren 14 tägigen Hausarrest im Magistrat erkundigen. Wir sind bestens versorgt und auch unsere Familie und Freunde sind hilfsbereit.