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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Veruda faulenzen – Rovinj shoppen – Aquileia arbeiten

Drei ganze Tage in der Veruda nahe Pula nur faulenzen, lesen, Musik hören und immer wieder eine Abkühlung im doch noch erfrischenden Wasser nehmen.

Wir spazieren in die Nachbarbucht Banjole und Michi deutet dieses „Kunstwerk“ als Andeutung für die kleinen Ferienappartements oder wie sich die Gäste in den vielen dicht aneinander gebauten Hotels fühlen müssen. Dabei soll es auf die schon längst vergangene Zeit der Fischfabrik in dieser Bucht hinweisen.


Ohne Wind wollen wir eigentlich nicht weiter in den Süden motoren, warten doch einige Arbeiten am Schiff bei uns in der Marina. Halb Italien ist am Wasserweg unterwegs, die andere Hälfte vermutlich auf der Straße.

In Rovinj „drängt“ es uns nochmals einen ganzen geräucherten Laib Schafskäse am Markt zu erstehen. Außerdem müssen wir für unser Internet neues Guthaben bei VipNet kaufen.

Zu den Top 10 der Stadtbesichtigung von Rovinj gehört, zuallererst, den Turm von St. Euphemia zu besteigen. Der Glockturm ist der höchste Punkt und man kann das Panorama auf die Stadt und die nahen Inselgruppen genießen.

170 Stufen rauf und ebenso viele wieder runter. Dabei hat mich schon eine leichte Panik gepackt, so dünne und uralte abgetretene Stufen, wo man vom obersten Punkt bis auf den untersten sehen kann.

Allerdings ist die Aussicht wirklich jeden Anflug von Angst wert, noch dazu ist das Licht kurz vor dem Sonnenuntergang einfach wunderschön.


Auch kann ich von hoch oben bis auf unseren Bojenplatz vor der Marina sehen.

Schön langsam schlendern wir zurück durch die Altstadt und der bekanntesten Straße Carrera, die von Galerien und kleinen Läden gesäumt ist.


Ein Auflauf von Menschen und – neugierig wie immer – kämpfe ich mich bis zum vordersten Platz vor. Ein frisch gefangener Tunfisch wird fachgerecht zerlegt. Leider ist der Käufer ebenfalls anwesend – wie gerne hätten wir ein Stück frischesten Tunfisch gekauft.

Rovinj ist bei Tag und Nacht ein Foto wert.


Wir verlassen Rovinj am nächsten Morgen und wollen ursprünglich weiter bis in die nahe gelegene Bucht Valalta. Der Wind ist endlich auf unserer Seite und so beschließen wir, weiter bis Cervar Porat zu segeln. Die hoffentlich nicht letzte Muschelplatte der Saison wartet schon auf uns.

Unterwegs sehen wir wieder Delfine, heuer waren es so viele wie schon lange nicht mehr.

Der Wind wird aber immer besser und so klarieren wir letztendlich in Umag aus und sitzen die meiste Zeit am Bug und genießen die Ruhe unseres Weiterkommens. Die letzten 10 Minuten vor Grado dreht der Wind auf Nord und kommt genau gegenan. Aber das ist kein Problem und wir kommen gegen 20 Uhr in unserer Marina an.