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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Villacher Kirchtag 2013

Der 70. Villacher Kirchtag ist der Erste, den wir seit vielen Jahren jeden Tag besuchen.Außer uns Zwei lockt er noch mindestens 500.000 andere Besucher in die festlich geschmückte Villacher Altstadt.

Nach dem Bieranstich durch den Bürgermeister findet am Rathausplatz die Eröffnung der Brauchtumswoche mit den Tänzern der Bauerngman in ihrer wunderschönen Gailtaler Tracht statt.


Der Jakobimarkt – urkundlich bereits im 12. Jhdt. erwähnt – hat sich seit dem Jahr 1980 wieder zu einem beliebten Handwerker- und Brauchtumsmarkt entwickelt und wurde ein wesentlicher Bestandteil der Brauchtumswoche.


Die Sonne knallt unbarmherzig vom blauen Himmel und so kann ich nur gut behütet und mit einem Glas „Villacher Bier“ der drohenden Dehydrierung vorbeugen.

Der Montag ist unseren slowenischen Nachbarn gewidmet. Neben „kalorienfreundlichen“ Cremeschnitten aus Bled gibt es weitere kulinarische und vor allem musikalische Köstlichkeiten (speziell zu erwähnen sind die Alpenoberkrainer) – wir fehlen auch hier natuerlich nicht.


Am Dienstag spielt die EMV-Stadtkapelle mit unserer Freundin und Trompeterin Minni am Rathausplatz. Heute ist auch die traditionelle „Kirchtagssuppenverkostung“, die Prämierung der besten „sauren oder gelben“ Suppe der Brauchtumswoche. Wir sind bei der Preisverteilung der „BESTEN Suppe“ nicht dabei, da wir schon selber einige verkostet und unsere eigene Meinung und Bewertung gebildet haben. Diese, unsere Bewertung deckte sich schon in der Vergangenheit zu selten mit den wirklichen „Gewinnern“!

Zur Kirchtagssuppe sei noch anzumerken: sie ist eine sehr aufwendig hergestellte Suppe, die mit mindestens vier verschiedenen Fleischsorten, Sauerrahm und Safran sowie noch einigen „geheimen“ Zutaten geköchelt wird. Die teuerste Suppe des Jahres jedenfalls.

Mindestens ein Tag gehört der Familie. Auf der Kinderachterbahn Crazy Mouse überkommt mich „beinahe“ ein Panikanfall und ich schreie mir die Seele aus dem Leib, was sich dann tagelang äußerst negativ auf meine empfindlichen Stimmbänder auswirkt. Ich habe daraus gelernt, dass ich absolut nicht für Kinderachterbahnen geeignet bin!


Die Ringmauergasse wird kurzfristig zur Abbey Road umgetauft. Mit Enkerl Raphael und Elisa (die ihren ersten Kirchtag verschläft), ziehen wir weiter durch das Vergnügungszentrum.


Wie schon seit Jahren findet am Mittwoch immer der Romantikkirchtag von „Rettl Kilt“ im Hotel Post statt. Perfekt gestylt erfreuen wir uns an dem bunt zusammen gestellten Showprogramm mit einem schrägen Mix aus Musik, Kabarett sowie einer sehenswerten, flotten Modeschau des Modehauses Rettl.



Am Donnerstag wird eine weltrekordverdächtige 70 Meter lange Schaumrolle von der Bauerngman für wohltätige Zwecke gespendet und an die vielen Süßmäuler verteilt.

Wir treffen wie immer viele Freunde und Bekannte, kommen fast nirgends weiter, aber gerade das macht den Besuch des Kirchtags so lustig und interessant.


Während die Mitglieder der Bauerngman die Wirtin vom „Hofwirt“ hochleben lassen, genießen wir schon wieder ein „Villacher“.



Den Samstag und den Sonntag werden wir wieder „leise“ auf unserer Shalimardue verbringen. Diese Tage überlassen wir unseren italienischen Freunden, die zu 100.000enden das „festa della birra“ stürmen werden.