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Logbuch der SY Shalimardue

Juli 2020
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Privat

Villaggio del Pescatori und Umgebung

Es ist so schön, dass auf unserer Terrasse immer wieder Freunde anlanden. Mit Lisbeth und Emmerich ratschen wir über alles Mögliche. Die verordneten Abstände werden genau eingehalten.

Am nächsten Tag unternehmen wir mit Eva und Viktor am späten Vormittag einen Buschenschankbesuch bei „la Corta“, weil sie das schöne Fresco vom Kurz selber sehen wollen. Die Jause ist wie immer köstlich und die Preise sind extrem niedrig.

Es geht sich anschließend noch eine Portion „Calamari fritti“ im Da Nettuno für uns beide aus. Diese sieben Pizze werden allerdings von Pizzasüchtigen abgeholt. Wir essen jedoch auf der Terrasse und unternehmen anschließend einen Spaziergang durch die Marina, wo wir den bunten Nachwuchs von den Blässhühnern fotografieren können.

Heute hat Michi einen neuen Plan, da der alte – ein dreitägiger Venedig-Besuch mit unserem Schneck (Wohnmobil) – wegen der momentanen Hitze auf Herbst verschoben wurde. Wir wollen zum Sito Paleontologica in Villaggio del Pescatore, um einen Saurier namens Antonio zu besuchen. Er ist ein Hadrosaurier und der ist schon seit 70 Millionen Jahren hier. Er hat angeblich ab 10 Uhr früh Besuchszeit bei seinem Felsen. Leider war es auf Google nicht sichtbar, dass der Besuch nur Sonntags möglich ist. Wir spazieren hinauf, Michi schießt einige Fotos durch den Zaun und danach kehren wir wieder um. Am Weg gibt es so viele Blumen und Insekten, wo ich nicht widerstehen kann, sie zu fotografieren.

Wir gönnen uns noch einen Kurzbesuch in der Marina di Villaggio dei Pescatori und unternehmen einen weiteren Spaziergang durch die Marina. Wir beobachten Fischer, die ihre Netze ausklauben. Es gibt auch hier wieder einen wunderbaren Meeresfenchel, den wir pflücken und ein Einheimischer fragt uns, was wir damit machen. Er ist sehr erstaunt über unser Rezept einer Fritatta.

Am Rückweg finden wir einen Hinweis auf eine Osmica Nadja. Es geht hoch und steil hinauf – schon fast Richtung Slowenien. Wir bekommen einen der besten Spritz Bianco und ein kleines Jäuschen. Michi, mein altes Trüffelschwein hat wieder einmal ein kleines Juwel entdeckt.

Am Rückweg runter kehren wir noch beim Agriturismo Paola ein. Michi möchte noch die Küche testen und entscheidet sich für Gnocchi mit frischem Riccotta und Kräutern aus dem Garten. Das Essen schmeckt köstlich. Es ist knapp vor 12 Uhr und keine 15 Minuten später sind alle Plätze besetzt. Wir sind am Arsch der Welt nahe der slowenischen Grenze – ohne einer größeren Stadt in unmittelbarer Nähe. Wir sind sehr verwundert.

In der Zwischenzeit sind die Wolken mehr geworden, aber Regen gibt es zum Glück keinen.