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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Virgin Gorda “ The Baths

Eine der beruehmtesten Attraktionen der BVIs sind auf der Insel Virgin Gorda – im suedlichen Teil – “The Baths“, seit 1990 Bestandteil des gleichnamigen Nationalparks. Glatt polierte Granitbloecke von enormen Ausmassen bilden ein Labyrinth von Schluchten und Gaengen im Wasser und an Land. Zwischen den Steinen haben sich Grotten und Pools gebildet, die zum Klettern, Baden und Schnorcheln einladen. Neben den Segelyachten kommen auch viele Tagesgaeste aus Tortola und auch grosse Kreuzfahrtsschiffe planen hier gerne einen Stopp ein.

the Baths.jpg

Wir legen unser Schiff an eine der Bojen des Parks und gehen sofort mit gesamter Schnorchelausruestung (plus neuer Kamera) ins tuerkisfarbene Wasser. Ich glaube, ich schwimme in einem Aquarium.

die Unterwasserwelt von the Baths.jpg

Die doch relativ starke Brandung hindert uns nicht wirklich, an den blendend weissen Strand zu schwimmen. Ein abenteuerlich anmutender Weg fuehrt uns zuerst zu einer Hoehle unter den riesigen Basaltbloecken hindurch und dann weiter zu der “Teufelsbucht“.

Wegweiser.jpg

tolle Formationen.jpg

tolle Formation.jpg

interessante Formationen.jpg

gigantische Felsbrocken.jpg

Im Schnorchelanzug ist es bald recht warm und so schwimmen wir den Weg aussen zurueck. Langsam wachsen mir Schwimmhaeute, aber ich will trotzdem nicht aus dem Wasser. Viele Fische, die wir jetzt schon langsam auch beim Namen kennen, sind an den teils senkrechten Bloecken zu sehen. Gehirn- und Geweihkorallen, sowie alle anderen Korallensorten sind hier versammelt. Unter unserem Boot sehen wir zum Abschluss noch einen schoenen Barrakuda, der still auf Beute lauert.

Ausflug zu Land und Wasser.jpg

Aber es nuetzt nichts, wir muessen weiter zur Nachbarinsel Tortola, genauer gesagt, nach Road Habour, die von Virgin Gorda nur durch den Sir Francis Drake Channel getrennt ist.

wir verlassen the Baths Richtung Tortola.jpg

Wir muessen, denn wir haben ein Problem mit unserer Dieselzuleitung zu den Motoren. Irgendwo “ gut versteckt “ irgendwo tief im Schiff – gibt es eine bis jetzt unentdeckte, undichte Stelle. Langsam, ganz langsam, versickern Troepfchen unseres Sprits und “verschmutzen“ dieses traumhaft schoene Wasser. Nachdem mit Bordmitteln das Leck nicht gefunden werden kann “ weil irgendwo, innen in einem Schutzrohr der Schaden sein muss “ werden wir die gesamten Leitungen austauschen muessen! Selbst auf den allerschoensten Plaetzen kann man nur arbeiten “ das Los der Fahrtensegler “ dies als Warnung fuer diejenigen, die davon traeumen, so etwas zu tun. Aber keiner soll sich davon abhalten lassen.