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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Vom Loch Ness zurück nach Inverness und weiter nach Elgin

Auf der Rückfahrt nach Inverness, auf der Ostseite von Loch Ness, sehen wir auf der sehr engen Straße immer wieder wunderschöne Plätze zum Fotografieren. Wir erhaschen frühmorgens noch einen letzten Blick auf das Urquhart Castle, leider ohne Nessie, bevor es dann weiter Richtung Elgin geht.



Kilometerlang führt uns die Straße durch bereits abgemähte Felder und die Strohballen eignen sich hervorragend als Fotomotiv. Die Gerste ist schon in den Trockenräumen der verschieden Destillerien.

Ich wollte unbedingt nach Nairn. Rund um den Hafen, der angeblich von einem Stararchitekten erbaut wurde, sollen sich kleine Fischerhäuschen schmiegen. Ich habe mir diesen Ort ganz anders vorgestellt und war demzufolge auch etwas enttäuscht.

Elgin ist eine der ältesten Städte Schottlands und gehört zum Bezirk Moray. Mehr als 50 % der Whiskydestillerien Schottlands befinden sich hier in dieser Gegend. Wir und im Besonderen unsere Leber haben also einiges vor uns.

Wir starten die Tour im Whiskymuseum der 1899 gegründeten und heute nicht mehr aktiven Dallas Dhu Brennerei.


Nach dem Rundgang und während der Verkostung von einem Whisky, der nicht mehr hergestellt wird, sehen wir uns einen lustigen Film an (für uns speziell in deutscher Sprache), in dem die Geschichte dieser Whiskybrennerei erzählt wird.

Im angrenzenden Ort Forres, der wegen seines Blumenschmucks als eines der hübschesten Städtchen Schottland gilt, gibt es aber noch ein weiteres Highlight. „Sueno’s Stone“ ist ein 7 Meter hoher Monolith, der auf der einen Seite ein christliches Rundkreuz und auf der anderen Seite kriegerische Szenen zeigt. Er stammt vermutlich aus der Ära der Pikten. Schade, dass er nur mehr hinter Glas zu sehen ist.

Nachdem wir unseren Campingplatz für heute gefunden haben, fahren wir noch mit dem Bus ungefähr 3-5 Kilometer in die Innenstadt von Elgin. Aber es ist bereits 18 Uhr und da haben schon alle Geschäfte die Läden dicht gemacht.

Von einem netten Einheimischen erhalten wir den Tipp zu zwei guten Lokalen, die wir natürlich beide ausprobieren müssen.

Im „The Drauhty Cobbler“ werden wir von Peter, einem gebürtigen „Elginer“ auf einen Glen Moray Whisky eingeladen, mit der Bitte, diese Destilliere unbedingt aufzusuchen. Slancivar – Slang (ausgesprochen Slandsch) heißt so viel wie Prost. Wieder was dazu gelernt – was aber nicht heißt, dass wir uns das lange merken können!!

Wir nehmen nicht den allerletzten Bus um Mitternacht, sondern schon einen früheren. Allerdings waren wir uns nicht sicher, ob der Buschauffeur nicht bei mehr Kostproben dabei war als wir.

Bei uns am Campingplatz sagen sich wohl Fuchs und Hase „Gute Nacht“. Wir haben aber nur noch den Hasen gesehen.