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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Privat

von Boje zu Boje

Ohne elektrische Ankerwinsch ist froehliches “Buchteln“ kein Vergnuegen. Deshalb beschliessen wir unseren Urlaub vorzeitig abzubrechen und uns langsam auf den Heimweg zu machen. Die baugleiche Winsch gibt es leider nur in Italien. Schon bei Rato in Scedro sind wir “ anders als ueblich “ an seiner Boje.

1_Boje von Rato.jpg

Der naechste Zwischenstopp in der Stupica (Zirje) ist “ allerdings wie ueblich “ an der Boje von Rosa. Am naechsten Morgen geht es schon in aller Herrgottsfruehe weiter. Bisher waren wir mehr oder weniger als Motorboot unterwegs und deshalb tanken wir in Zaglav, um bei diesem “Spiegeleis“ ohne Segel zurueck nach Grado zu kommen.

2_Boje von Rosa.jpg

Die naechste Boje erwartet uns in Mala Rava, wo wir jedoch nur an die Laengsseite von “MY Elena due“ gehen, um von unseren Freunden Ellen und Werner mit Medikamenten versorgt zu werden. Michi hat vermutlich eine Spinne gestochen (gebissen), die Wunde hat sich sehr entzuendet und ist zu einem faustgrossen “Dippl“ angewachsen. Voellig unnotwendigerweise hat er sich (bedingt durch sein operiertes Knie) bei einem gepflegten Ausfallschritt den Nagel von seiner grossen Zehe zur Gaenze zurueckgebogen und aufgerisssen. Dieser muss so bald wie moeglich komplett entfernt werden. Wir sind also als “Lazarettschiff“ unterwegs nach Grado “ mit einem humpelnden und “sehr seltsame Worte verwendenden (unentwegt fluchenden)“ Skipper.

3_Boje Mala Rava.jpg

Unsere Freunde sind Richtung Sueden unterwegs und wir gehen an die naechste Boje bei DM in Velirat.

4_segeln durch die Kornaten.jpg

5_Boje von Dragan.jpg

Selbsteingelegte Oliven und Sardinen als Gruss des Hauses, einer der besten Hopotnicasalate (Tintenfisch-) und die Spaghetti mit Krebsfleisch (besser haben sie auch in Italien nie geschmeckt) sind ein guter Abschluss fuer unseren Urlaub und eine gute Erinnerung in den langen Winterabenden.

6_für lange Winterabende.jpg

Morgenstund hat Gold im Mund “ in unserem Fall: Morgenstund zaubert Gold ins Wasser. Der Himmel faerbt sich zuerst von violett bis rosa, um sich dann immer mehr golden zu verfaerben.

7_frühmorgens.jpg

8_Morgendstund hat Gold im ....jpg

Ein Delfin in der Morgenroete und ein schoener Tunfisch waehrend des Tages vertroesten uns, dass sich leider kein Fisch an die Angel verirrt hat, die mein Skipper immer wieder fleissig ausgelegt hat.

9_Delfin und Tunfisch.jpg

In der Bucht Veruda gibt es keine Bojen, deshalb kommt unser Ersatzanker (mit kurzer Kette und Bleileine) zum Einsatz und morgen geht es weiter nach Umag zum Ausklarieren und dann weiter in unseren Heimathafen in Aquileia und zum Doktor.

10_Ankern in Veruda.jpg