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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Privat

Von Imi Quaddar nach Sidi Kaouki

Ganze drei Wochen haben wir jetzt in der “Altersresidenz“ (sprich Campingplatz) in Imi Quaddar verbracht. Heute geht es wieder ein Stueckchen weiter Richtung Norden.

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Bereits nach knapp 15 Kilometer muss Michi schon die erste unvorhergesehene Pause einlegen. Eine Herde Dromedare grast direkt neben der Strasse und meine Kamera glueht.

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Anscheinend lassen sie sich durch nichts und niemanden stoeren, hoechstens der Bulle fordert sein Recht ein und bestuermt eine seiner huebschen, aber schnellen Damen. Wie man am zahlreichen Nachwuchs sieht, duerfte es ein sehr fleissiger und schneller Chef der Herde sein.

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Obwohl ich die Pause bedenkenlos ausdehne, verliert Michi seinen Humor nicht und meint, dass die ihm folgende Gruppe der Tiere nun wohl statt meiner mit dem Womo weiterfaehrt. Manche werden meinen “ ein guter Tausch und das ohne Handeln!

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Die Kuestenstrasse ist sehr gut befahrbar. Sie fuehrt an zwei schoenen Sandduenen vorbei. Langsam geht es wieder in die Berge und es begegnen uns viele freundliche Einheimische, welche auf ihren Eseln unterwegs sind.

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Aber “ zum Leidwesen von Michi “ winken uns kleine Haende der Schaf- und Ziegenhirten und ich will immer wieder stoppen, um erstens schoene Fotos von den Ziegen auf den Arganienbaeumen zu machen und zweitens, um den Kleinen die noch verbliebenen Suessigkeiten zuzustecken.

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Bevor wir nach Essaouira kommen, nehmen wir eine Abzweigung zu dem noch als Geheimtipp gehandelten Campingplatz in Sidi Kaouki. Diese 12 Kilometer haben es in sich. Genau eine Autobreite Asphaltdecke, welche aber an beiden Seiten sehr ausgebrochen ist und oft sehr tiefe Schlagloecher aufweist.

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Unser heutiger Stellplatz wird fast noch familiaer gefuehrt, keine 30 Plaetze, was fuer eine Wohltat zum noch immer ueberfuellten CP in Imi Quaddar und alles so sauber.

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Es gibt heute wieder eine Tajine mit Calamar und Gemuese “a la Michi“ und danach machen wir unseren ersten Spaziergang zum Strand und den zahlreichen Kaffees, die wohl alle auf die wenigen Wellenreiter bzw. Campinggaeste warten.

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Kurz nach dem Sonnenuntergang begibt sich anscheinend auch der ganze Ort zur Nachtruhe. Alles ist ruhig und finster.

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Die letzten seltsamen Ziegen werden noch von den Baeumen geschuettelt und heimgetrieben. Wir gehen auch, weil wir noch den Bericht schreiben wollen und hoffentlich auch verschicken koennen.