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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Wanderung mit Ziegen und Schafen

Heute haben wir uns eigentlich auf einen Tag Hausarrest eingestellt. Der Suedwind ist immer staerker geworden und hat die trockene Erde “ roten Wolken gleich “ vor dem Womo davongetragen. Saemtliche Vorzelte und Sonnenverdecke sind schon abgebaut. Wir haben unseres um 4 Uhr frueh im ersten “Morgengrauen“ eingerollt.

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Gegen Mittag beruhigt sich der Wind so einigermassen und wir wollen endlich die naehere Umgebung unseres Campingplatzes kennen lernen. Die einzige Moeglichkeit dazu – ist der einzige Weg – in den einzigen Berg – hinter uns. Also, nix wie los, Berg- und Wanderschuhe angeschnallt und Wasserflasche eingepackt. Diese froehliche Schaf- und Ziegenhirtin kennt keine Scheu und wir verstaendigen uns “ wir in Deutsch und sie auf Arabisch – und erfahren trotzdem ihren Namen. Die kleine Laemmchentraegerin heisst Fatima.

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Viele Ziegen klettern auf die Arganienbaeume, um an deren Fruechte zu kommen. Diese Eisenholzbaeume brauchen kaum Wasser, sondern begnuegen sich mit Nebel und Tau. Deshalb waechst hier wohl auch nicht anderes.

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Es schaut auf den ersten Blick alles ein wenig trostlos aus. Wenn man aber “ wie wir “ auf die Kleinigkeiten am Wegrand schaut, dann sieht man doch ein wenig Leben in Fauna und Flora.

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Wahrscheinlich sind wir bis hierher schon zwei Stunden unterwegs, aber unsere Uhr haben wir ja schon vor langer Zeit entsorgt.

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Michi entgeht nichts und so sieht er “ quasi ununterbrochen “ Muscheln aus einer Zeit, die schon viele Millionen Jahre vergangen ist. Was bin ich froh, dass er diese Steine nur fotografiert und nicht mit ins Womo schleppt. Der ganze Berg ist voll davon.

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Unser Campingplatz ist relativ klein, aber super gelegen. Wie lange ich umsonst auf ein Foto mit der Staubwolke gewartet habe, will ich gar nicht sagen, aber man sieht, dass alle Womos windsicher von ihren Zubauten befreit wurden.

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Der alte Eisenbahnermagen von Michi haette schon bald nach Beginn unseres Spaziergangs “Mittagspause“ geknurrt, aber ich wollte erst die gestrige Fuhre von marinierten Canocchie und dann anschliessend Spaghetti Busara mit Canocchie verdaut wissen.

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Heute hat mein Koch schon wieder Fisch auf die Menuekarte gekritzelt und nach einer lustigen Pitonquepartie mit Erika und Klaus (wir haben natuerlich haushoch verloren) darf ich um 18 Uhr endlich meinen Hunger stillen und Michi auch seinen Durst.

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