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Logbuch der SY Shalimardue

Juli 2020
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Privat

Weintouren und Viechalan fotografieren

Das Wetter ist relativ unbeständig und so nutzen wir die wenigen Sonnenstrahlen um spazieren zu gehen oder bei Schlechtwetter eine Buschenschanktour zu machen. Wir sitzen auch gern auf der Terrasse vom „Da Nettuno“ um was Gutes zu essen. Wenn Michi allerdings mittags von der Kochwut übermannt wird, gehen wir abends einen Spritz Aperol trinken, um doch noch etwas Geld zum Corona-gebeutelten Wirt zu tragen.

Es blüht rundherum und wir sehen viele verschiedene Tiere. Am meisten hat es uns überrascht, dass wir direkt in unserer Marina eine Rotwangenschildkröte sehen. Ich laufe sofort zurück und hole Michis Fotoapparat. Für mein Handy ist sie zu weit entfernt.

Bei strahlenden Sonnenschein fahren wir ins Naturschutzgebiet „Valle Cavanato“ nahe Grado und treffen auf einen Schwarm Flamingos und eine Schwanenfamilie mit entzückendem Nachwuchs.

Ein Wiedehopf wohnt in einem Stamm hier in der Marina und füttert seinen Nachwuchs. Wir erwischen aber nur den hungrigen Jugendlichen, der auf seine Mama wartet.

Ein Ausflug nach Marano führt uns natürlich zum Weingut Bortolusso, wo es einen hervorragenden Cuore Rose Prosecco gibt. Die Winzerin trägt ein T-Shirt, das unauffällig auf die Gefährlichkeit von Alkohol hinweist.

Nach einem Besuch in der Frasca Ubriaco, die wir die „Traube“ nennen, besuchen wir noch die Frasca Morsut, wo es wieder einen himmlischen Templare Rose gibt. Wir decken uns mit einigen Flaschen ein, die wir für eventuelle Besucher schon mal kaltstellen.

Am Samstag lassen wir uns im Nettuno mit einer Fischplatte verwöhnen. Eine Portion – wir schaffen es gerade noch zu zweit. Anschließend besucht uns Wolfgang mit seiner Tochter und Schwiegersohn und Freund auf unserer Terrasse und wir verwöhnen sie mit einem Glas Cuore und Averna und Mandarinello. Der erste Besuch im heurigen Jahr. Es hat uns sehr gefreut.

Zwei tanzende – sich wohl in Paarung befindliche Äskulapnattern hätte ich beim Spaziergang fast übersehen und wäre fast drauf gestiegen, hätte mich Michi nicht rechtzeitig darauf hingewiesen. Ich hab nur das Handy mit und muss daher ziemlich nahe an die Tanzenden heran. Wir beobachten sie mindestens 10 Minuten und als wir dann weiter gehen, trennen sie sich und verlassen die Straße.

Im Agriturismo „Al vecchio Gelso“ staunen wir über einen riesigen Maulbeerbaum, der allerdings keine Früchte trägt. Wahrscheinlich ist es ein Männchen.

Direkt vor unserem Appartement krawallisieren junge Blesshühner, die in den ersten Tagen sehr farbenfroh sind, herum.

Heute haben wir den Sonnenschein und die Windstille genutzt um unsere Segel auf unserer Shalimardue anzuschlagen. Leider warten wir noch auf die Arbeit von Paolo, der aber mindestens 3 Tage lang durchgehend Schönwetter braucht, um die neue Beschriftung anzubringen. Hoffentlich klappt es bald.