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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Weiter auf der Weinstraße unterwegs

Wir brauchen noch einen Schilcher Frizzante (Schilchersekt) und haben einen ganz geheimen Tipp bekommen, wo wir einen sehr guten kaufen können.

Der Nebel lichtet sich in der Früh und schon sind wir unterwegs zur Buschenschank Schneeberger in der Nähe von Heimschuh. Die steile und enge Anfahrt fahren auch Busse hinauf, aber ich bin sehr froh, dass uns gerade keiner entgegenkommt. Schilchersekt beim Schneeberger: gut, aber leider aus.

In der Ölmühle Hartlieb in Heimschuh verkosten wir bestes Kernöl mit Schwarzbrot. Eine „oberwichtige“ Dame bemängelt allerdings, dass ich nicht zu „ihrer“ Gruppe gehöre. Michi sagt darauf, dass wir in einer sehr kleinen Gruppe unterwegs sind, der kleinstmöglichen Gruppe überhaupt – zu zweit. Wie schön, sie hat es nicht verstanden.

Auf dem Weg zu unserem nächsten Stellplatz am Schlossberg beim Krampl geht es durch eine herbstliche Landschaft und die Sonne strahlt vom blauen Himmel. Es schaut teilweise fast kitschig schön aus.


Die letzten 5 Kilometer führt die Straße vorbei an einigen Mühlen und vielen Wanderern, denen wir uns später auch anschließen werden.

Eingebettet zwischen Posruck und Remschnigg, einen Steinwurf von der slowenischen Grenze entfernt, befindet sich der OberGuess-Hof Krampl mit herrlichem Ausblick bis weit zu den Grenzen des Südsteirischen Weinlands. Hier gibt es nur Weißwein, keinen Sturm, kein Bier und schon gar keinen guten Schilchersekt.

Der Juniorchef hat sich auf schonende Traubenverarbeitung mit später Handlese und Spontangärung sowie lange Hefelagerung spezialisiert, welche seinen Weinen lange Haltbarkeit und unverkennbare Herkunft erlaubt. Das müssen wir natürlich ausgiebig testen!




Wir unternehmen eine wunderschöne Wanderung, vorbei an einem kleinen Fischteich, auf dem sogar ein Segelboot ohne Mast schwimmt. Michi meint, hier ist der Krötenteichyachtclub, der KTYC zu Hause. Wir gehen durch Weingärten, machen nochmals eine „kurze“ Rast in der Buschenschank Postl – Dobay. Hier gibt es wieder Sturm und frisch geröstete Maroni, serviert vom ganz jungen Personal, den Töchtern der Weinbäuerin.



Die Sicht und die Aussicht sind überwältigend. Am Abend lernen wir noch nette Burgenländer kennen, mit denen wir noch einen ausgiebigen Schlummertrunk nehmen.