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Logbuch der SY Shalimardue



Mai 2018
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Privat

Wie so oft, kommt unverhofft so oft

Wir haben beschlossen, den Samstag und auch den Sonntag gemütlich in Venedig zu verbringen. Deshalb sind wir auch erst am späten Nachmittag mit dem Bus von unserem CP Venezia nach Venedig gefahren. Wir begegnen vielen Polterabendgruppen – männlichen Besoffenen wie auch weiblichen Lustigen. Beim weiblichen Polterabend muss Michi einen Keks um einen Euro in einer dünnen Umhängetasche suchen, den die zukünftige Braut direkt VOR der Hüfte trägt. Ein schöner Brauch – laut seinen Aussagen – er gab grinsend 1.50 Euro ohne Kekssuche. Das erste Glaserl Rotwein trinken wir auf das Wohl von Dagmar, die gerade am Cammino di Campostello unterwegs ist und ihren Geburtstag feiert.

Schön langsam, aber sicher kommen wir drauf, dass an diesem verlängerten Wochenende in Venedig viel los sein wird. Wir kommen an einer Sperre vorbei, wo untertags nur Einheimische einkehren durften, alle anderen mussten andere Wege oder Seitengässchen nehmen. Bei meinem Gespräch mit einer Polizistin vor der Sperre erfahren wir, dass morgen noch mehr (ca. 200.000 Touristen) erwartet werden. Unser Reisepläne ändern sich spontan.

So beschließen wir noch einen abschließenden Besuch bei unserem Freund Andrea in der „Hostaria Vecio Biavarol“, um seine Gutls zu uns nehmen. Das „da Lele“, unser zweites Lieblingslokal in der Nähe hat heute leider geschlossen, aber ein neues Lokal hat direkt daneben geöffnet und wir können nicht vorbei, ohne einen „ombra“ und ein „cicchetti“ um je einen Euro zu verkosten.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am CP Venezia fahren wir gemütlich zu uns in die Marina di Aquileia und genießen die Ruhe (ohne 200.000 Touristen), dafür mit viel Arbeit. Das Womo wird ausgeräumt, die Wäsche gewaschen und die ersten sechs Besucher (HP mit Gabi, Fatsy mit Gudrun und Luzia mit Herbert) werden auf unserer Terrasse mit Kaffee und Mandelkeks aus Sizilien verwöhnt. Im „da Nettuno“, unserem Lieblings-Marinalokal gibt es am Nebentisch eine Paella für 10 Personen, wir sind aber sicher, dass da mindestens 15 mehr als gesättigt den Platz verlassen hätten. Aber auch unsere Spaghetti (tutto il resto) ist zu üppig für uns Zwei.

Nun ist viel Arbeit am Schiff und im Appartement angesagt.