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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Privat

Wiedersehen mit ganz lieben Bekannten und Besuch im Schneck

Auf den Tag genau vor 2 Monaten haben wir Laeticia und Joachim aus Berlin in Almerimar (Suedspanien) kennengelernt. Joachim hat sich selber einen 12 Meter-Catamaran gebaut, den er in die Adria ueberstellen will. Gestern erreichte uns ein kurzes Mail der beiden: “wir sind in Agadir, wo koennen wir uns treffen?“ Das ist Spontanitaet der Sonderklasse!

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Natuerlich entschliessen wir uns gleich zu einem Treffen im “Le Nil Blue“, dem einzigen Lokal, welches wir namentlich in Agadir kennen. Per Autostopp (der Bus ist wieder mal nicht puenktlich) nehmen uns diesmal ein Franzose und seine Schweizer Gattin mit, die mit einem marokkanischen PKW unterwegs sind.

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Dieser fidele Musiker, der uns im “Blauen Nil“ musikalisch verwoehnt oder wie das heisst, verdient sich seinen Lebensunterhalt “ nicht wirklich mit wunderschoener Musik, sondern er wird wohl eher entlohnt dafuer, dass er an einem anderen Tisch weiter musiziert.

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Wir fahren mit einem Taxi zum Souk in Agadir mit seinen tausend Geruechen, den vielen Farben und den verschiedenen Kostproben “ wie hier bei den roten Kaktusfeigen. Ausserdem probieren wir alles und ich habe noch nie in meinem Leben bessere, suessere und weichere Datteln gegessen.

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Wir decken uns nochmals mit einem “kleinen“ Vorrat an Gewuerzen zum sofortigen Gebrauch in unserem Womo ein. Die verschieden zubereiteten Oliven, die wir ebenfalls kaufen, ersetzen uns oftmals ein Abendessen.

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Im Souk gibt es auch einen Bereich, wo es Tajine in allen Variationen um unglaubliche 2,50 Euro mit Salat gibt. Wir finden einen Platz und geniessen gemeinsam ein ueppiges Mahl.

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Bei 36 Grad im Schatten spazieren wir zu unserer Bushaltestelle zurueck, vorbei an Kakteen und an den Baenken, die immer spaerlicher ausgestattet sind. Zuerst noch mit einem Brett als Sitzbank “ beim naechsten nur mehr mit Rueckenlehne und bei der letzten absolut nur mehr der Bankrahmen. Laeticia erzaehlt von den Vororten Berlins, wo es in einem heisst, so etwas bedeutet Kunst und im anderen Armut. Uns bringt es zum Lachen.

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Spontan sind nicht nur wir, sondern auch unseren beiden Berliner. Kurzentschlossen kaufen sie sich ebenso wie wir ein Ticket im Bus und fahren mit uns die 25 KM nach Imi Quaddar, ohne zu wissen, wie sie je wieder nach Agadir kommen. Sie sagen, der Flieger geht ja erst morgen wieder zurueck nach Berlin. So was gefaellt uns.

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Kaum haben wir die beiden zurueck zum rammelvoll besetzten Bus nach Agadir begleitet und gesehen, wie sie, Sardinen gleich die letzten freien 10 Zentimeter im Bus fuer die Rueckfahrt eingenommen haben, erwartet uns schon unser naechster netter Besuch.

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Frieda und Willi “ unsere Schweizer Nachbarn vom letzten Stellplatz “ kommen mit einem, in Marokko vollkommen unbekanntem, doppelseitigen Klebeband fuer unsere neu gekaufte Schuhablage vorbei. Leider gibt es heute nix mehr Suesses fuer unsere lieben Gaeste.