Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Logbuch der SY Shalimardue



Oktober 2018
M D M D F S S
« Sep    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Archiv

Privat

Wien, Wien – nur du allein…..

Ich liebe Wien – das Herumstreifen in Wien – meine Freundin Grete (94plus) und so komme ich jährlich 2 x gerne nach Wien. Mein Herumstreifen in Wien beginnt „irgendwo“ und endet „irgendwo“ – mein legendärer Orientierungssinn leitet mich verlässlich. Im Volksgarten sind die Rosen leider schon fast verblüht, aber trotzdem ist er immer einen Besuch wert. Leider habe ich vergessen, dass der „Cappuccino“ in Wien mit Schlag serviert wird. Mag ich leider gar nicht, kein Wunder, ich bin ja auch den italienischen Cappuccino gewöhnt.

Eigentlich wollte ich heute – am ersten Tag – im Kunsthistorischen Museum die „Bruegel Ausstellung“ besuchen. Die Warteschlange ist mir aber zu lang und so marschiere ich einfach weiter. Das Ziel ist der Justizpalast, wo ich meine beiden Freundinnen Lucia und Eva treffe.

Hoch über den Dächern Wiens gönne ich mir – nach einer überraschenden Leibesvisitation – ein köstliches Essen und einen wunderbaren Ausblick. Die Beiden lassen sich immer wieder was Neues für mich einfallen. Wir treffen uns immer dort, wo ich noch nie war und wahrscheinlich allein auch nie hinfinden würde.

Am Heimweg zeigt mir Lucia ein Schiff am Dach – da bin ich wahrscheinlich schon mindestens 20 x vorbei sparziert, hab es aber nie gesehen. Die Minoriten Kirche (la chiesa italiana madonna della neva) habe ich auch noch nie besucht. Ein herzliches Dankeschön an Lucia, die mir das alles gezeigt und erklärt hat. Weiter geht es zum Haus „Stock im Eisen“, wo man auch als Privatbesucher das Innere ansehen kann – wenn man es weiß.

Das „Frauen-Volksbegehren“ und  für „Don’t smoke“ unterschreibe ich im dritten Bezirk und anschließend gibt es ein hervorragendes (wildes) Mittagessen bei Amon  – ebenfalls im 3. Bezirk.

Am nächsten Tag steht für mich das „Miznon“ am Programm. Mein Wegweiser am Handy schickt mich einige Kilometer in die Irre (wahrscheinlich ist es wohl mein Fehler). Aber rechtzeitig zu Mittag bin ich dort. Ich bin total begeistert. Die Atmosphäre ist genau so locker wie das Personal und das Essen gibt es für mich direkt an der Theke, wo ich einen tollen Überblick auf die Vorbereitung des Essens habe. Ich komme wieder.

Am Abend besuchen wir das Musical „I am from Austria“ im Raimund Theater. Ein wunderbares Erlebnis. Ganz zufällig treffe ich Micha, einen Bekannten von uns, der im Orchestergraben hervorragend auf seiner Gitarre spielt.