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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Wienbesuch

Wie schon seit mehr als 10 Jahren besuche ich zwischen dem Nationalfeiertag und Allerheiligen meine Freunde in Wien. Das neue Denkmal am Ballhausplatz erinnert an die mehr als 30.000 Todesurteile während des zweiten Weltkrieges, die nationalsozialistische NS Militärjustiz auch an Wehrmachtsdeserteuren durchführte.

Wie immer stiefle ich plan- und ziellos durch die Gegend und erkunde so immer wieder neue Viertel und Gassen in der Wiener Innenstadt.

Nicht ganz so planlos ist allerdings mein Besuch am Naschmarkt, der auch nie fehlen darf. Ich bin nicht eine nur „schauende“ Touristin, sondern ergänze auch immer meine Gewürzvorräte. Die Farbenpracht, die Gerüche, das Geschrei und vor allem die köstlichen Kleinigkeiten sind zwar meist etwas überteuert, aber ein absolutes Muss für einen Zwischendurch-Imbiss.

Im Restaurant „beim Novak“ kann ich mein Mittagsmenü aus einer großartigen Karte selbst zusammenstellen. Auch der Gruß aus der Küche erfreut den Gaumen.

Lucia und Eva überraschen mich bei jedem Besuch mit einem für mich immer neuen Treffpunkt. Diesmal ist es der neue Wiener Hauptbahnhof. Von dort spazieren wir zum Hotel Daniel und mein erster Gedanke ist: da ist ein Boot am Dach gestrandet. Die Daniel Bakery hat den Ruf, ein Mekka für Mehlspeis-Tiger zu sein. Mir fällt jedoch nur auf, dass das Lokal wohl schon vor Fertigstellung eröffnet wurde. Dabei ist dies gewollt und Teil der Firmenphilosophie. Übrigens leisten Bienenstöcke dem Boot im 7. Stock Gesellschaft.

Auf dem Weg zum Kunsthaus, wo ich mir die Fotoausstellung des Ehepaares Lillian Bassman und Paul Himmel anschauen will, komme ich zufällig beim Hundertwasserhaus vorbei. Die schiefen Wände, die Treppen die sich wellen und die Fliesen und Spiegel in allen Größen und Formen – in diesem Haus würde ich mich wohlfühlen. Vielleicht würden mich nur die vielen Touristen stören.


Das Kunsthaus Wien ist ein von Friedensreich Hundertwasser gestaltetes Museum mit einer Dauerausstellung seiner Werke und immer wieder Wechselausstellungen.




Ich kaufe mir natürlich das Kombi-Ticket für die Hundertwasser-Ausstellung UND die Wechselausstellung „Zwei Leben für die Fotografie“. Schade, dass ich nicht länger Zeit habe, mir die Werke so richtig ausgiebig anzuschauen.



Ich treffe mich noch mit Julia und mit viel Glück erwischen wir in der Bar im Do & Co Hotel im letzten Stock einen Fensterplatz und genießen die Aussicht auf den Stephansdom und die edlen Penthouse Wohnungen, die im Laufe des Abends immer mehr beleuchtet werden.