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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2022
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Zirje – Stoncica

Wie immer fahren wir sehr in der Früh los und genießen die Ruhe und viele Delfine, leider waren die heute sehr weit weg von uns. Zuerst motoren wir nach Kaprije, gehen dort an die Boje, aber nach einer Stunde beschließen wir spontan, weiter nach Zirje in die Stupica zu fahren. Leider ist auch diesmal absolut kein Segelwind.

Mit diesem Haken kann ich die Boje immer sofort bestens erwischen und danach werden zwei Leinen durchgezogen.

Wir fahren in die Konoba Stupica, um für den Abend einen Tisch für uns zu reservieren. Rosa, die Chefin, die in den letzten 30 Jahren immer unsere Ansprechpartnerin in Sachen Getränke und Labung war, ist mit ihrem Mann in Pension gegangen und ihre Enkelin Maria leitet nun das Lokal. Das Essen ist wie immer bestens und reichlich und es sind auch genügend Gäste zum Essen hier.

Um 06.30 Uhr segeln wir in Richtung Vis los. Ca. 1 Stunde genießen wir den schönen Segelwind – ein morgendlicher Landwind, der uns schön weiterbringt. Danach leider absolut kein Wind mehr. Gestern Abend hat Michi gegrillte Calamari gegessen und ich Tunfisch, medium gegrillt. Die Portion war zu groß und deshalb habe ich ein Riesenstück mit aufs Schiff genommen und am nächsten Tag zu Mittag hat Michi gekocht. Tunfisch mit Zwiebel, Erbsen, Ingwer und wir sind von dem Stück beide mehr als satt geworden.

So gegen 15 Uhr kommen wir in der Stoncica an. Finden eine freie Boje und genießen ein Ankommen-Bierchen. Wir bestellen einen Tisch für den Abend und freuen uns, die Wirtsleute nach 2 Jahren endlich wieder zu sehen. Michi bevorzugt das „Schweigen der Lämmer“ am Grill mit Salat und Kartoffeln a’la Stoncica (Kartoffelstampf mit feinst gehacktem Knoblauch und Petersilie). Die Palmen sind etwas größer geworden, was nicht schadet und den schönen Platz noch schöner macht.

Es gibt viele Schmetterlinge und einer kommt sogar in mein Bierglas, damit ich ihn endlich fotografieren kann.

Am frühen Morgen unternehmen wir einen Spaziergang zum Leuchtturm auf Vis. Die Strecke geht immer wieder aufwärts und abwärts. In der Nacht haben viele große Spinnen ihre Netze über den Weg gebaut und Michi muss mit einem Stecken diese etwas zur Seite scheuchen. Leider ist der Turm zur Zeit nicht besuchbar, da ein Hund dort frei rumläuft und angeblich gefährlich ist. Tripo hat uns dann gesagt, dass er, falls jemand unbedingt zum Leuchtturm will, er den Leuchtturmwärter anruft und der seinen Hund für die Zeit des Besuches einsperrt.

Wir gehen anschließend wieder zum Tripo in die Konoba Stoncica und lassen uns wieder kulinarisch verwöhnen. Was habe ich für ein Glück – am Weg zum Leuchtturm und zurück sehe ich so viele Schmetterlinge, die ich ab und zu auch fotografieren kann.