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Logbuch der SY Shalimardue

August 2021
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Zotter Schoko-Genuss-Tour – Fromagerie Riegersburg – Bulldogwirt und Buschenschank Dunst in Straden

Von der Bohne zum Kult – heute steht die Manufaktur Zotter mit seinen handgeschöpften Schokoladen auf unserem Programm.


Nach einem informativen Video – wo der Kakao wächst und was BIO und FAIR TRADE für Zotter bedeutet – geht unsere Tour weiter und wir lernen alle Produktionsschritte der Schokoladenerzeugung kennen und kosten uns durch sprudelnde Schokobrunnen, Riecherei- und Kuriositätenkabinett, die Lollytop Himmelstreppe, weiter zum Nougat Paternoster und und und….




Unser weiterer Spaziergang führt uns in den „essbaren Tiergarten“. Wir marschieren vorbei an Zottelrindern, Wollschweinen, Hühnern, Enten, Gänsen, Wachteln und der Information, dass keines dieser Tiere den Zoo lebend verlässt – deren Weg führt in jedem Fall über die Küche des Restaurants.




Nach der ausgiebigen Besichtigung des Zotterzoos nehmen wir eine Käserei, die nur wenige Meter in Richtung Riegersburg an derselben Straße liegt, ins Visier. Die „Fromagerie zu Riegersburg“ ist zum einen eine Veredelungs- und Käsereifemanufaktur und zum anderen entwirft sie mit österreichischen Kleinerzeugern neue Käsekreationen aus thermisierten und aus Rohmilch erzeugten Käsespezialitäten.

Wir lassen uns die „große“ Verkostung von 10 Stück „himmlischen“ Käsekreationen erklären und genießen diese ohne weiteres „Schnick-Schnack“ zu einem köstlichen Glaserl Weißwein. Wie gut, dass ich nicht zu viel Schokolade verkostet habe.



Endlich sehe ich nicht nur leere Kürbisfelder, sondern noch eines, welches wahrscheinlich gerade auf die Erntemaschine wartet.

Wir fahren weiter zu Schloss Kapfenstein und deren Kapelle – hier hat Michi vor 34 Jahren geheiratet und so wandeln wir auf historischen Spuren seinerseits.

Nach einem Kurzbesuch bei seinen „ex-angeheirateten“ Verwandten fahren wir weiter nach Straden zum Bulldogwirt und seinem „Krims-Krams-Sammelsurium“ – zu meinem antiquarischen Alptraum schlechthin!

Unglaublich, was der Wirt hier alles angehäuft hat. Sämtliche alten Gerätschaften der Vergangenheit und noch viel mehr. Alte Autos und Traktoren, Sättel und Zaumzeug ohne Ende. Ich bin mir sicher, dass viele hier Stunden verbringen können und trotzdem nie mit dem Staunen fertig werden.

Leider ist gerade Mittagspause (im Lokal) und so nehmen wir unsere Räder und radeln steil bergauf zu den beiden Kirchen in Straden. Wir suchen jedoch eine offene Buschenschank für einen Zwischentrunk und fahren einfach drauflos. Ein Wegweiser tut, was er so tun muss und weist uns den Weg zum Dunst!

In der Buschenschank Dunst bestellen wir nur zwei kleine Brote (denken wir zumindest, als wir den Preis sehen) – es kommen zwei Riesenbrote und der bisher beste „Heckenklescher“. Die Isabellatraube in Reinform. Beschwingt geht es wieder steil bergauf und dann steil bergab zu unserer heutigen Herberge beim „Bulldogwirt“.

Wir haben ja ein Abendessen bestellt, da müssen wir durch. Die Waage wird verbannt für die nächste Woche(n).

Wir unterbrechen kurz unsere Diät und geben einem Lamm, welches gerade in einer Gulaschterrine badet und einem Beuscherl die Ehre. Ein Rotwein mit dem Namen „Damischer Hundianer“ begleitet uns bis zum Verdauungsschnapserl!